Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Von Elvizz, 19. April 2007, 19:04 Uhr

Schon wieder muss man sich aufregen: Jetzt sollen Computerspiele verboten werden, weil sie angeblich Amokläufer züchten. Es mag eine Tatsache sein, dass die Amokläufer, die in den letzten Jahren schreckliche Bluttaten in Schulen und Universitäten angerichtet haben, alle gerne Ego-Shooter gespielt haben. Aber daraus zu folgern, dass diese Spiele die Ursache für die Amokläufe sind, halte ich für etwas gewagt. Ich würde den Kausalzusammenhang eher umdrehen: Eine gewaltbereite Person spielt gerne Ego-Shooter – und nicht: Ein Ego-Shooter-Spieler ist gewaltbereit. Durch ein Verbot dieser Computerspiele wird meiner Meinung nach nichts erreicht werden. Es müssen nicht die Symptome verboten werden, sondern die Ursache gefunden und behoben werden. Statt Spiele zu verbieten, würde es sich eher auszahlen, mehr Geld in die Schule und deren soziale Kompetenzen zu stecken (z.B. in Form von Sozialarbeitern, die mit den Jugendlichen arbeiten, um solche Auffälligkeiten wie sie beim jüngsten Fall in Amerika wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren).

Ansonsten finde ich es lustig, wie immer die jüngsten Medien von der “älteren Generation” verteufelt wird: Heute sind es Computerspiele, in der Generation meiner Eltern war es das Fernsehen, in den Generationen davor waren es Bücher, die schädlich für die Jugend waren und diese verdorben haben. Ob wohl zur Zeit der Steinzeitmenschen auch das Feuer als jugendgefährdend galt?

Ach ja, übrigens: Studie: Gewaltdarstellungen in Filmen beeinflussen mehr als in Videospielen. Also doch Fernsehen verbieten? Oder direkt alle Jugendlichen…

 

  1. Die Kommentarfunktion ist gesperrt.