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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

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Von Elvizz, 27. Juli 2007, 18:33 Uhr

Microsoft beantragt Patent für Werbeeinblendungen in Anwendungen

Microsoft will sich vom US-Patentamt eine “Advertising services architecture” schützen lassen, die Werbeanzeigen in Betriebssysteme und Anwendungsprogramme integriert.

Diese Meldung fand ich direkt aus mehreren Gründen interessant:

  1. Nutzt die ICQ-Software diese Technik doch schon seit Ewigkeiten, um Werbung in den kostenlosen ICQ-Client einzublenden. Ich frage mich, was M$ da so grandios Neues gemacht hat, dass es eben nicht als Prior-Art gilt…
  2. Stelle ich es mir interessant vor, wenn plötzlich Werbeeinblendungen in Windows auftauchen würden… es gab da vor Jahren mal einige lustige Ideen zu: “Diese Fehlermeldung wird Ihnen präsentiert von Warsteiner” :)

Naja, ich bin jedenfalls wiedereinmal froh, Linux zu nutzen :)

Ermittlung des Anschlussinhabers bei Tauschbörsen-Strafverfahren ist unzulässig

Das Amtsgericht Offenburg hat der dort ansässigen Staatsanwaltschaft wegen “offensichtlicher Unverhältnismäßigkeit” untersagt, eine Provider-Anfrage zur Ermittlung der persönlichen Daten mittels der IP-Adresse eines mutmaßlichen Tauschbörsennutzers zu stellen. Das Anbieten von wenigen urheberrechtlich geschützten Musikstücken per Tauschbörsen-Client sei “der Bagatellkriminalität zuzuordnen”, erklärte das Gericht im entsprechenden Beschluss vom 20. Juli 2007.

Schön, dass hier mal ein Gericht die Musikindustrie in die Schranken weist. Hier lohnt es auch mal den gesamten Artikel zu lesen, da die Argumentation des Richters mMn sehr gut ist!

Und ansonsten bleibt nur noch:

82 Mega Ohm

 

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