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Von Elvizz, 7. September 2007, 9:07 Uhr

Eigentlich sollte dieser Artikel “1 Jahr Kontrollierter Einstieg” heißen, leider habe ich aber vergessen, ihn rechtzeitig zu schreiben ;)

Wie bereits früher geschrieben, gibt es seit dem 01.07.2006 den sogenannten “Kontrollierten Einstieg” bei der ASEAG. Sinn und Zweck dieser Aktion sollte es angeblich sein, einen reibungsloseren Ablauf beim Ein- und Ausstieg zu gewährleisten und auch die Schwarzfahrerzahl zu reduzieren…

Soweit ich das beurteilen kann, sind beide Ziele nicht erfüllt worden: Die Busse sind nach wie vor unpünktlich. Und den Schwarzfahrern wurde es wohl sogar noch leichter gemacht, da kaum noch Kontrolleure unterwegs sind. D.h. wenn jemand es schafft, hinten einzusteigen, kann er nahezu unbesorgt Bus fahren. Und da viele Busfahrer auch nicht unbedingt darauf bestehen, dass jeder vorne einsteigt und sein Ticket vorzeigt, wird es für Schwarzfahrer noch einfacher…

Und die sonstigen Probleme des Kontrollierten Einstiegs bleiben auch bestehen: Die Leute steigen vorne ein und bleiben dann irgendwann einfach im Gang stehen, obwohl weiter hinten noch mehr Platz ist bzw. sogar noch Sitzplätze sind. So knubbelt sich dann alles vorne (bzw. eher in der Mitte) und es dauert an den Haltestellen alles nur noch länger, weil sich die neu zusteigenden Leute durch die Enge quetschen müssen oder die Leute, die in der Mitte stehen, einsehen müssen, dass sie doch noch durchgehen könnten.

Insgesamt würde ich also sagen, dass die Maßnahme keinen Erfolg erzielt hat – und jetzt nur noch nervt :(

 

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