Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Von Elvizz, 26. Mai 2009, 12:17 Uhr

Frau von der Leyen plant die Einführung von STOPP-Schildern im Internet, um die Surfer vor (willentlichen oder unwillentlichen) Besuchen kinderpornographischer Seiten zu schützen [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 und weitere]. Ganz zu Ende gedacht hat sie das wohl aber auch nicht, wie uns Titanic vor Augen führt:

Sie, Ursula von der Leyen,
möchten also zwecks Einschränkung der Kinderpornographie im Internet diejenigen zu einem »virtuellen Stopschild« umleiten, die Adressen ausgewählter Seiten ansurfen. Haben Sie sich das gut überlegt? Bzw. wäre nicht ein anderes Schild angebrachter? Beispielsweise »Durchfahrt verboten«, »Bitte wenden« oder »Sackgasse«? Vielleicht genügte gar ein einfaches Flatterband! Bei »Stop« jedenfalls schauen wir, ob jemand kommt – und brausen danach schnurstracks weiter!

Quelle: Titanic

Auf YouTube gibt es auch ein schönes Video, das mit Lego-Figuren sehr anschaulich erklärt, wie die von Frau von der Leyen vorgeschlagenen DNS-Netzsperren (nicht) funktionieren.

In der aktuellen c’t und auch auf heise online gibt es eine gute und interessante Zusammenfassung, warum die geplante Kinderporno-Sperre nicht Gesetz werden darf. Auch bei der Zeit gibt es einen lesenswerten Artikel, der die Hauptargumente von der Leyens widerlegt.

Gegen die Einführung dieser STOPP-Schilder und der damit geschaffenen Grundlage für eine umfassende und unkontrollierte Internetzensur, gibt es eine Petition, die bisher bereits mehr als 90.000 Bürger unterzeichnet haben. Unterstützt diese Petition mit eurer Unterschrift! Die für die Einführung der Sperren benötigten Gelder könnte man bedeutend sinnvoller in die Verhinderung von Kindesmissbrauch und die Verfolgung der Täter stecken…

Über 50.000 Bürger haben in 4 Tagen eine Petition gegen Netzsperren unterzeichnet. Sie sind der Meinung, man sollte Kinderpornografie an der Quelle bekämpfen und nicht nur einfach ausblenden. Was meinen Sie dazu, Herr Wiefelspütz? --- [...] Dieter Wiefelspütz betonte, das Gesetzgebungsverfahren werde durch die Unterzeichner 'nicht beeinträchtigt'. Allerdings seien die Maßstäbe der Net-Community 'teilweise undifferenziert. Vielfach herrscht das Motto: Das Internet gehört mir.' --- Demokratie ist: Gesetzgebung unbeeinträchtigt vom Bürger?

Achtung Satire! Quelle: kamikaze-demokratie.de

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