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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Von Elvizz, 3. Dezember 2008, 8:27 Uhr

Ebenfalls schon etwas her ist dieses Erlebnis:

Die Bahn war mal wieder “5 Minuten später” eingetroffen – also etwa 10 – und dies, laut der Lautsprecherdurchsage, aufgrund von Verzögerungen im Betriebsablauf. (Also bat die Bahn sogar um Entschuldigung.)

Kurz vor der Endstation dann wieder die Durchsage:

Aufgrund einer Verzögerung im Betriebsablauf haben wir derzeit eine Verspätung von 8 Minuten. [...]

Dann kam aber die Überraschung: Eine zweite Durchsage, diesmal wohl vom Lokführer, die besagte

Wir haben derzeit eine Verspätung von 8 Minuten, aufgrund eines nicht freigegebenen Streckenabschnittes durch eine verspätete S-Bahn.

Das hat mich dann doch überrascht. Eine echte Begründung. Nicht nur die Standardphrasen. Toll :)

Von Elvizz, 1. Dezember 2008, 8:28 Uhr

Zuletzt erlebt: Ich komme am Gleis an und höre die freundliche Stimme durchsagen, dass mein Zug 30 Minuten später kommen wird. Wunderbar! Also in den Bahnhof gesetzt und gewartet. Erstaunlicherweise kam der Zug dann auch exakt 30 Minuten zu spät – wieso kriegt die Bahn Pünktlichkeit bei Verspätungen hin, aber nicht im normalen Verkehr? Später im Zug wurde dann kurz vor dem Zielbahnhof wieder die Begründung für die Verspätung durchgesagt:

Aufgrund einer verzögerten Bereitstellung haben wir derzeit eine Verspätung von 30 Minuten.

Von Elvizz, 13. November 2008, 8:18 Uhr

Im Zug wird meist kurz vor Erreichen eines größeren Bahnhofes oder der Endstation durchgesagt, an welche Züge man noch Anschluss hat. Hat der eigene Zug eine Verspätung, wird außerdem die eigene Verspätung und eine kurze Ausrede Begründung durchgesagt. Und diese Begründungen haben es manchmal auch in sich:

Zuletzt erlebt habe ich die Durchsage

Wir haben derzeit eine Verspätung von 10 Minuten aufgrund einer zu hohen Streckenauslastung.

Was ist das denn bitte? Dafür, dass die Bahn es nicht hinkriegt ihre Fahrten ordentlich zu planen oder notfalls das Netz auszubauen, soll man Verständnis haben? (Ja, es war eine der “Fremdverschulden”-Verspätungen.)

Von Elvizz, 4. November 2008, 18:16 Uhr

Da ich jetzt doch etwas häufiger Bahn fahre, gibt es dazu passend auch eine neue Kategorie im Blog: Die Bahn. Ich versuche hier mal einige nette, lustige aber vermutlich am häufigsten ärgerliche Erlebnisse mit der Bahn aufzuschreiben.

Und den Anfang machen die wahrscheinlich allen Bahnfahrern bekannten Durchsagen, die einen auf eine Verspätung hinweisen und deren versteckte Bedeutungen.

Meine Damen und Herren an Gleis X, bitte beachten Sie: Regionalexpress Y von Startbahnhof nach Zielbahnhof über eine lange Liste einiger Zwischenhalte wird circa Z Minuten später eintreffen. Wir bitten um Verständnis. Vielen Dank!

Das ganze wird einem natürlich in einem schönen, monotonen Singsang aus bruchstückhaften Fragmenten einer Frauenstimme präsentiert, die dafür sorgt, dass man sich ein möglichst schnelles Ende der Durchsage wünscht – und gelegentlich auch dafür, dass man die Hälfte sofort wieder vergisst.

Seit kurzem hat die Bahn es gelernt, Y durch eine aussagekräftige Zugnummer zu ersetzen, zuvor war dies eine fünf- oder sechsstellige Zahl, die niemandem etwas sagte.

Noch interessanter ist aber die Interpretation der Zahl Z:
Z Minuten = Der Zug wird mind. Z und max. Z+5 Minuten und 59 Sekunden später eintreffen, wobei Z = i * 5, mit i > 0

Eine ebenfalls interessante Aussage liefert die Phrase “Wir bitten um Verständnis” bzw. “Wir bitten um Entschuldigung”: Wenn die Bahn schon um Entschuldigung bittet, hat sie es selbst eingesehen, dass sie Mist gebaut hat und der Zug deswegen eine Verspätung hat. Wird hingegen nur um Verständnis gebeten, sieht die Bahn die Schuld bei jemand anderem.

Allerdings scheint die Bahn auch jetzt eine neue Strategie zu fahren: “Wir kommen nicht zu spät!” Jedenfalls habe ich es jetzt schon häufiger erlebt, dass es keine Durchsage am Gleis gab und auch im Internet keine Verspätung angezeigt wird (“pünktlich”), der Zug aber dennoch deutlich mehr als 5 Minuten zu spät eintraf. Vielleicht denken die ja, dass es keiner merkt, wenn sie nicht mehr darauf hinweisen?!?

Von Elvizz, 11. September 2008, 11:08 Uhr

Vor ein paar Tagen ist dieses Schreiben im Briefkasten gelandet:

Identifikationsnummer

Schreiben zur neuen Identifikationsnummer

Irgendwie fehlt nur noch die Angabe, wo man den passenden RFID-Chip erhält und an welcher Stelle man ihn sich in den Körper injizieren lassen muss :(

Von Elvizz, 5. September 2008, 9:36 Uhr

Service? Nein, danke!

So könnte man sich das Motto des Praktikantenamts an der RWTH vorstellen. Nachdem man meiner Meinung nach nur recht spärliche Informationen z.B. zum gewünschten Inhalt des Praktikumsberichts findet und auch weitere Informationen nur gut versteckt zu finden sind, hört es jetzt für mich auf:

Heute Morgen wollte ich meinen Bericht und Zeugnis abgeben und bin dafür zur Uni gefahren. Nachdem ich das Amt gefunden hatte, ahnte ich schon schlechtes: An der Eingangstür zum beherbergenden Institut hing ein Zettel “Betriebsausflug – Institut bleibt heute geschlossen”. Wunderbar. Aber das Praktikantenamt ist doch eine Einrichtung des Fachbereichs… hoffte ich. An der Tür dann die Ernüchterung: Das Amt hat natürlich auch dicht.

Da brauche ich einmal in 5 Jahren diese tolle Einrichtung und genau dann hat die zu. Es wäre ja auch ok, wenn die mal zu machen – dann aber wenigstens auf der entsprechenden Homepage, in der Newsgroup etc. mal darauf hinweisen könnten.

Aber mit Studenten kann man das ja machen…

[Update] Nachdem ich dann am Montag dort war, hat sich meine Aufregung wieder etwas gelegt. Ich wurde dort sehr freundlich empfangen und “bedient”. Die schlechte Situation der online verfügbaren Informationen ist dort bekannt und man hofft, diese mit der bevorstehenden Umstellung auf Masterstudenten zu verbessern. Es scheint nicht besonders einfach zu sein, diese zu ändern, da diese Informationen erst durch einige Gremien laufen müssen – so wurde mir zumindest gesagt. Der Vorteil für die Studenten an dieser ungenauen Information: Man hat mehr Freiheit bei der Erstellung des Berichts, da nichts genaues gefordert wird. :) [/Update]

Von Elvizz, 24. August 2008, 17:23 Uhr

Pfff… nachdem ich jetzt seit 4 oder 5 Tagen schon einen Ohrwurm davon habe, müsst ihr jetzt auch drunter leiden:

Das Schlimmste: Ich hab das Lied vor ca. ‘nem Monat oder so das erste Mal gehört (jaja, ich weiß: Reichlich spät…). Danach war’s erstmal gut. Ich dachte mir nur: “Verrückt” und hab’s wieder vergessen. Aber vor kurzem ist es plötzlich wieder in meinem Kopf aufgetaucht und dudelt dort nun fröhlich vor sich hin. *argh*

Von Elvizz, 29. Juli 2008, 21:32 Uhr

Heute gibt es mal nur ein Bild “Fremdcontent”, aber ich fand es einfach zu klasse:

fail owned pwned pictures
see more pwn and owned pictures

Also wenn ich so ein Schild produzieren lassen würde, würde ich doch vorher nochmal gegenchecken, ob die Übersetzung in eine Sprache, die ich offensichtlich nicht spreche, auch (nur annähernd) hinkommen kann :)

Von Elvizz, 26. Juli 2008, 19:00 Uhr

Message Waiting Indication (MWI) scheint von Asterisk aktuell nur für SIP- und Zapata-Channels unterstützt zu werden, wer mISDN (chan_misdn) nutzt, hat ein Problem: Es geht einfach nicht. :(

Da ich aber auch gerne darüber informiert würde, dass eine neue Nachricht auf meiner Voicemail-Box auf mich wartet, ohne dass ich in meine Mails gucken muss, habe ich mir eine andere Lösung einfallen lassen.

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Von Elvizz, 19. Juli 2008, 17:46 Uhr

Wer kennt das nicht. Man sitzt zu Hause und ist in Gedanken vertieft, guckt einen Film oder macht sonst was. Plötzlich klingelt das Telefon. Natürlich unterbricht man seine Freizeitbeschäftigung und wandert zum Telefon. Und was darf man dann hören: “Spreche ich mit Herrn X? Hier ist Y von der Firma Z…” und so weiter. Ein Callcenter Agent (CCA), der einem gerne ein supertolles Angebot machen möchte, das so toll ist, dass man es auch mal am Sonntag telefonisch bewerben muss.

Wer eine Asterisk-Telefonanlage betreibt, kann sich nun mit recht geringem Aufwand helfen und eine Vorselektion für seine Anrufer implementieren, die CCAs ausfiltert und normale Anrufer unbehelligt durchlässt. Vollständigen Artikel lesen »