Schön, da will man nur mal wieder wie jeden Tag mit dem Zug nach Hause fahren und was muss man da sehen? Der ganze Hauptbahnhof ist mit rot-weissem Flatterband abgesperrt und von einer Horde Polizisten umringt. Und warum? “Ein herrenloses Gepäckstück – und das so kurz vor den Wahlen!” O-Ton eines der Polizisten. Warum sollte sich ein Terrorist eigentlich noch die Mühe einer echten Bombe machen, wenn er auf diese Weise einen ähnlichen Effekt erzielen kann?
Naja, ich bin jedenfalls doch noch in den Zug gekommen. Mal sehen, was noch aus diesem Stück Gepäck wird. Wahrscheinlich wieder eine Ladung notgesprengter Unterwäsche…
Heute ist ein Paket mit der Post gekommen. Nanu? Aderlass steht drauf… das sagt mir was. Da hab ich doch mal bei einem Gewinnspiel mitgemacht. Ob ich da etwa gewonnen habe? Bestellt habe ich jedenfalls nix dort. Vollständigen Artikel lesen »
Ich glaube, nie sind mehr als 80 Millionen Menschen günstiger und schneller nach China gekommen als gestern abend.

Wir sind China (Quelle: http://asset.soup.io/asset/0357/7648_cf4f_480.png)
Diese Liste dient in erster Linie mir selbst als Gedankenstütze. Aber eventuell kennt ja einer von euch ein Smartphone, das alle (oder zumindest möglichst viele) der gewünschten Features erfüllt – über einen entsprechenden Kommentar würde ich mich freuen
Ich bin ja fasziniert vom Design und Bedienungskonzept des iPhones – und abgeschreckt von dessen Preis (ab ca. 600€). Also gut…
Ich wünsche mir
- intuitive Touchscreen-Bedienung auf großem Display
- Medienplayer (alle gängigen Audioformate, am liebsten inklusive OggVorbis)
- UMTS (insb. die schnelleren Spielarten)
- WLAN (a?/b/g)
- Bluetooth (inkl. A2DP-Profil für Stereokopfhörer und DUN-GW, um das Handy als Modem am Laptop nutzen zu können)
- 3,5mm-Klinkenbuchse für Kopfhörer (oder notfalls auch 2,5mm – aber kein proprietäres Steckerformat…)
- großer interner Speicher und/oder Erweiterbarkeit durch zusätzliche Speicherkarte
- starker Akku
- (integriertes) GPS
- E-Mail-Client (sollte für ein Smartphone ja eigentlich Standard sein…) mit IMAP-Support
- Webbrowser (dito)
- vernünftige Kalenderfunktionalität
- Synchronisation mit Linux
- Erweiterbarkeit um zusätzliche Applikationen
- VoIP-Client (zumindest für die WLAN-Verbindung)
- Kamera brauche ich nicht unbedingt… wenn eine dran ist, sollte die aber akzeptable Bilder machen
- kein Windows Mobile
So, das war’s fürs erste… wer was weiß, darf sich gerne melden
So, ich war gerade mein Kreuzchen machen (“Jeder nur ein Kreuz”). Warst du auch schon da?
Diesen Samstag war ich seit längerer Zeit mal wieder im Kino. Dort habe ich mir Illuminati angesehen, aber das ist eigentlich nebensächlich.
Was mich gestört hat, ist, dass in den 13 Minuten Werbung und Filmvorschau vor Beginn des Hauptfilms sage und schreibe 5 – in Worten: Fünf – Clips liefen, die Werbung für Kino oder für Werbung im Kino gemacht haben. Wozu soll das bitte gut sein? Die Leute, die diese Werbung sehen, sind doch eh schon ins Kino gegangen und müssen nicht mehr mit einer (nervenden) Werbung davon überzeugt werden. Das ist in etwa so sinnvoll und intelligent wie die Aufforderung auf Original-DVDs doch bitte DVDs nur im Original zu gucken…
Man muss ja nicht jeden Scheiß mitmachen… aber bei manchen Dingen kann ich dann doch nicht widerstehen: Hier sind also die leeren Klorollen

Drei leere Klorollen
Viele Grüße an Tom und vielen Dank für sein tolles Weblog!
Frau von der Leyen plant die Einführung von STOPP-Schildern im Internet, um die Surfer vor (willentlichen oder unwillentlichen) Besuchen kinderpornographischer Seiten zu schützen [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 und weitere]. Ganz zu Ende gedacht hat sie das wohl aber auch nicht, wie uns Titanic vor Augen führt:
Sie, Ursula von der Leyen,
möchten also zwecks Einschränkung der Kinderpornographie im Internet diejenigen zu einem »virtuellen Stopschild« umleiten, die Adressen ausgewählter Seiten ansurfen. Haben Sie sich das gut überlegt? Bzw. wäre nicht ein anderes Schild angebrachter? Beispielsweise »Durchfahrt verboten«, »Bitte wenden« oder »Sackgasse«? Vielleicht genügte gar ein einfaches Flatterband! Bei »Stop« jedenfalls schauen wir, ob jemand kommt – und brausen danach schnurstracks weiter!Quelle: Titanic
Auf YouTube gibt es auch ein schönes Video, das mit Lego-Figuren sehr anschaulich erklärt, wie die von Frau von der Leyen vorgeschlagenen DNS-Netzsperren (nicht) funktionieren.
In der aktuellen c’t und auch auf heise online gibt es eine gute und interessante Zusammenfassung, warum die geplante Kinderporno-Sperre nicht Gesetz werden darf. Auch bei der Zeit gibt es einen lesenswerten Artikel, der die Hauptargumente von der Leyens widerlegt.
Gegen die Einführung dieser STOPP-Schilder und der damit geschaffenen Grundlage für eine umfassende und unkontrollierte Internetzensur, gibt es eine Petition, die bisher bereits mehr als 90.000 Bürger unterzeichnet haben. Unterstützt diese Petition mit eurer Unterschrift! Die für die Einführung der Sperren benötigten Gelder könnte man bedeutend sinnvoller in die Verhinderung von Kindesmissbrauch und die Verfolgung der Täter stecken…
![Gesetzgebung unabhängig von Petitionen? Über 50.000 Bürger haben in 4 Tagen eine Petition gegen Netzsperren unterzeichnet. Sie sind der Meinung, man sollte Kinderpornografie an der Quelle bekämpfen und nicht nur einfach ausblenden. Was meinen Sie dazu, Herr Wiefelspütz? --- [...] Dieter Wiefelspütz betonte, das Gesetzgebungsverfahren werde durch die Unterzeichner 'nicht beeinträchtigt'. Allerdings seien die Maßstäbe der Net-Community 'teilweise undifferenziert. Vielfach herrscht das Motto: Das Internet gehört mir.' --- Demokratie ist: Gesetzgebung unbeeinträchtigt vom Bürger?](http://blog.elvizz.net/wp-content/uploads/2009/05/3531135568_3bbe082eed.jpg)
Achtung Satire! Quelle: kamikaze-demokratie.de
Heute morgen war ich pünktlich am Bahnhof, sogar einige Minuten bevor der Zug ankommen sollte. Zur planmäßigen Ankunftszeit war natürlich noch nichts von dem Zug zu sehen – wäre ja auch sehr verwunderlich. Ein oder zwei Minuten später ist ja “normal”.
Mit fünf Minuten Verspätung fuhr der Zug dann ein. Auch das ist nicht ungewöhnlich. Aber dann kam es:
Meine Damen und Herren an Gleis 1, bitte beachten Sie: Regionalexpress X von Y nach Z wird vorraussichtlich 5 Minuten später eintreffen.
Ach, echt jetzt?
Wer schon mal mit der Bahn gefahren ist, wird sicherlich wissen, dass seit einiger Zeit immer zu der nächsten Haltestelle auch die Seite des Ausstiegs durchgesagt wird. Wer es nicht wusste, weiß es jetzt
Hat wahrscheinlich was damit zu tun, dass nicht jemand versehentlich auf der falschen Seite aussteigt und auf das benachbarte Gleis oder vor den dort fahrenden Zug fällt…
Jedenfalls hat der Lokführer heute die Durchsage des Ausstieges sehr interessant gestaltet…
Der Ausstieg ist in Fahrtrichtung rrreeeechtsss.
Man kann das leider nicht richtig aufschreiben, aber man sollte sich das mit einer monoton gelangweilten Stimme vorstellen, die das “rechts” ungefähr auf die Länge des restlichen Satzes zieht.

Elvizz, 25 Jahre, Dipl.-Ing. der Elektrotechnik, Fachrichtung Informations- und Kommunikationstechnik